Mittwoch, 13. November 2013

Fotografieren - Früher und Heute

Früher war das mit dem Fotografieren ja gar nicht so einfach.

Es hat immer sooo lange gedauert bis die Fotos entwickelt waren.
Ob die Bilder etwas geworden sind hat man auch erst erfahren,
wenn man die entwickelten Fotos in den Händen hielt.
Wie oft hatte man einen ganzen Film voller Bilder "bei Nacht"?!

Und dann das Einkleben ins Fotoalbum.... zuerst suchte man jedes
Mal nach den Fotoecken. Wenn man aus Verzweiflung eine neue Packung
gekauft hatte, fand man natürlich die alte Packung zuhause wieder.
Hatte man die Ecken endlich auf die Fotos gefummelt, fielen sie
beim Versuch das Bild in das Album zu kleben natürlich wieder ab
und die Fotos klebten krumm und schief im Album.....

Meine Schwiegereltern hatten eine ganz "tolle" Tradition:
bei ihnen hingen am Kühlschrank immer die ganzen "Schreckensbilder"
sämtlicher Verwandter. Was natürlich zur Folge hatte, dass alle auf
einmal ganz schnell nach Hause mußten, wenn meine Schwiegermutter
ihren Fotoapparat rauskramte....


Da haben wir es heute doch VIEL einfacher.

Man hat ein mehr oder weniger großes Display auf der Rückseite
der Kamera auf dem man schon vorher sehen kann, ob man das gesamte
Alpenmassiv UND die gesamte Familie mit auf das Foto kriegt.

Fotos entwickelt man nur noch wenn man sie in einem Rahmen irgendwo
hinhängen möchte. Somit fällt auch das lästige "ins-Fotoalbum-einkleben"
weg. Heutzutage stellt man übers Internet schöne Fotobücher zusammen.

Ich denke beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Irgendwie
war es doch immer schön sich ein altes Fotoalbum zu nehmen und in
Erinnerungen zu schwelgen. Heute muß man erst den Computer anwerfen
und die Fotos raussuchen...... dann ist der Akku leer.... man rennt
los um das Ladekabel zu holen.... das ist aber mal wieder verschwunden.
Wahrscheinlich liegt es da, wo früher immer die Fotoecken lagen....


Bis dahin!
YPSILON






Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen