Mittwoch, 25. September 2013

Polizeigeschichten

Meine bisherigen Begegnungen mit der Polizei sind eher harmloser Art.
Im Prinzip begrenzen sie sich auf die üblichen Straßenverkehrskontrollen.

Die erste Kontrolle an die ich mich erinnere ist schon etwas länger her.
Ich war damals 13 (oder 14) und durfte endlich auch vorne sitzen.
Zur der Zeit hatte ich raspelkurze Haare und sah mit meinen Sommersprossen
aus wie ein Monchichi.

Der nette Polizist hielt meine Mutter also an. Nach Kontrolle der Fahrzeugpapiere
schaute er zu mir rüber und sagte: "Der Junge muß aber noch hinten sitzen!"
Eigentlich fand ich den Polizisten ja ganz nett, aber spätestens nach diesem
Satz änderte sich das schlagartig. Ich raunzte nur rüber:
"ICH BIN KEIN JUNGE. UND AUSSERDEM BIN ICH SCHON 13 UND DARF SCHON VORNE SITZEN!"
Als meine Mutter das bestätigte, durften wir weiter fahren. Und ich hatte den
ganzen Tag schlechte Laune.

Eine weitere Kontrolle verlief relativ knapp. Meine Mutter und ich hatten eine
"Backe-Schnitte" Session veranstaltet. Für alle die Backeschnitte nicht kennen:
Man toastet eine Graubrotscheibe relativ knusprig - nicht schwarz - und reibt
dann mit einer Knoblauchzehe darüber. Zum Schluß wird auf das noch warme Knobibrot
Butter gestrichen. Super lecker! Aber auch sehr geruchsintensiv.

Ihr könnt euch also vorstellen wie es in unserem Auto gestunken hat...
Wir wurden also von einem Polizisten angehalten. Scheibe runter gekurbelt (!)
und das Erste was der Polizist tat, war einen Schritt zurück gehen oder eher gesagt
eine Schritt zurück springen.
Auf seine Frage, ob meine Mutter etwas getrunken hätte, antwortete diese mit "Ja!"
Bei dem Polizisten schrillten die Alarmglocken und er wollte schon zu einem
Alkoholtester greifen. Aber er korrigierte sich und fragte ob sie etwas Alkoholisches
getrunken hätte. Als sie dies verneinte, durften wir direkt weiter fahren. Er hat noch
nicht einmal die Papiere sehen wollen!

Wie ihr seht ist Knobi sehr gesund und hilft nicht nur bei Vampiren!

Bis dahin!
YPSILON



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